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EZB-Geldpolitik und Immobilien Wie Immobilieninvestoren den Risiken im Euroraum trotzen

Neubauerstellung im Zentrum Berlins: Angesichts der günstigen relativen Preise und der sich erholenden Fundamentaldaten bleibt die Nachfrage der Immobilienanleger groß
Neubauerstellung im Zentrum Berlins: Angesichts der günstigen relativen Preise und der sich erholenden Fundamentaldaten bleibt die Nachfrage der Immobilienanleger groß | Foto: Getty Images

In Europa nähert sich die Wirtschaft einem Wendepunkt. Am 14. Juni kündigte die Europäische Zentralbank (EZB) an, ihr Programm zur quantitativen Lockerung im Dezember 2018 auslaufen zu lassen und damit eine dreijährige Periode zu beenden, in der die Bank umfangreiche geldpolitische Impulse zur Ankurbelung des weltweiten Wachstums auslöste.

Der Beschluss der EZB spiegelt den wirtschaftlichen Aufschwung im gesamten Euroraum wider. Während das Wachstum im 1. Quartal auf 0,4 Prozent fiel – eine Konjunkturverlangsamung, die laut Analysten auf den strengen Winter und Streiks in Frankreich und Deutschland zurückzuführen ist – deuten alle Frühindikatoren auf ein anhaltendes Wachstum im weiteren Jahresverlauf hin. Im März dieses Jahres lag die Arbeitslosenquote im Euroraum bei 8,5 Prozent und damit auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2008.

Trotz der besseren Beschäftigungslage bleibt die Inflation niedrig. Die Gesamtinflation verlangsamte sich im April auf 1,2 Prozent und lag damit unter dem EZB-Ziel von 2 Prozent, während die Kerninflation 0,7 Prozent betrug. Aufgrund der nach wie vor schwachen Konjunkturerholung in Europa hat die EZB klare politische Vorgaben gemacht und beabsichtigt, die Zinssätze trotz der Einstellung der quantitativen Lockerung bis zum nächsten Jahr auf einem Rekordtief zu halten.

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