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Fonds-Ratings sind Instrumente für Anleger, um den für ihre Anlageziele passenden Fonds auszuwählen. Rating-Agenturen benoten dabei bestimmte Merkmale, Eigenschaften oder Leistungen des Produkts | © seamartini/iStock

Fonds-Noten

Wie aussagekräftig sind Fonds-Ratings?

Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das gilt auch für Anleger, die in Fonds investieren wollen. Tausende von völlig unterschiedlichen Produkten sind hierzulande zugelassen. Und ständig kommen neue hinzu. Die enorme Vielfalt des Fondsangebots macht es Beratern und Anlegern schwer, das passende Finanzprodukt auszuwählen.

Orientierung im Produktdschungel versprechen Fonds-Ratings. Die Analysen verschiedener Anbieter sollen Anleger bei der Produktauswahl unterstützen. Dabei werden einzelne Fonds anhand von bestimmten Kriterien überprüft und in ein Bewertungsschema eingeordnet.

So sollen Anleger ohne Schwierigkeiten erkennen können, welcher Qualitätsstufe der untersuchte Fonds nach Auffassung der jeweiligen Agentur zuzuordnen ist. Zu den führenden Anbietern hierzulande zählen Lipper, Morningstar und FERI EuroRating.

Zunächst ist es wichtig, zwischen den Begriffen Rating und Ranking zu unterscheiden. Zwar versuchen sowohl Ratings als auch Rankings Fonds anhand von vorher festgelegten Kriterien zu beurteilen. Doch ist ein Ranking nicht das Ergebnis, sondern nur das Verfahren zur Erstellung einer Rangliste. Es basiert auf quantitativen historischen Daten. Eine Prognoseabsicht besteht nicht.

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