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Ökoworld-Chef Alfred Platow. Das Unternehmen plant die Aufnahme ins KMU-Segment der Deutschen Börse

Fondsgesellschaft

Ökoworld will ins neue KMU-Segment der Deutschen Börse

Die auf nachhaltige Investments spezialisierte Kapitalanlagegesellschaft aus dem nordrhein-westfälischen Hilden Ökoworld will ins neue KMU-Segment der Deutschen Börse aufgenommen werden. Das Unternehmen bringt eine Börsenbewertung von 84 Millionen Euro mit. 30 Millionen hat die Deutsche Börse als Schwelle definiert, ab der Unternehmen in das neue Segment aufgenommen werden können. 

„Der Börse kommt bei der Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland eine entscheidende Rolle zu. Die bestehenden Segmente der Deutschen Börse können das nicht in dem Maße leisten, wie es für ein Marktsegment für kleinere und mittelgroße Unternehmen erforderlich ist.“, sagte Ökoworld-Gründer Alfred Platow anlässlich der Bekanntgabe der Pläne seines Unternehmens.

Das neue KMU-Segments der Deutschen Börse soll ab März den bislang gültigen Entry Standard ablösen. Ziel der Deutschen Börse ist nach eigener Auskunft, kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu Kapital und Investoren erleichtern. Die Unternehmen sollen in allen Wachstumsphasen bis hin zum Börsengang begleitet werden. Auf diese Weise will die Deutsche Börse auch die Zahl der Börsengänge kleinerer Unternehmen insgesamt erhöhen.  

Gleichzeitig hat sich die Deutsche Börse in den vergangenen Monaten stets gegen Vergleiche ihres neuen Mittelstands-Segments mit dem Neuen Markt der Jahrtausendwende gewehrt. Im Gegensatz zu der damals letztlich gescheiterten Plattform für Tech-Unternehmen soll das jetzt eingerichtete KMU-Segment engen Anforderungen genügen, um Sichtbarkeit, aber auch Transparenz der hier gelisteten Unternehmen für Investoren zu gewährleisten.

Unternehmen, die eine Aufnahme in das neue KMU-Segment anstreben, müssen sich auf Herz und Nieren prüfen lassen, eine finanzielle und juristische Due Diligence durchlaufen sowie Risiko- und Compliancestrukturen offenlegen. Darüber hinaus sollen die Unternehmen von den Research-Unternehmen Edison Investment Research und Morningstar regelmäßig durchleuchtet werden.

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