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Allianz-Fahnen: Auch zwei Tarife des Versicherungsriesen sind unter den Top-9. | © Allianz

Franke und Bornberg überarbeitet Rating

Das sind die 9 besten Tarife zur Grundfähigkeitsversicherung

Franke und Bornberg gibt eine Aktualisierung seines Ratings für Grundfähigkeitsversicherungen bekannt. Das Analysehaus hat nach eigenen Angaben zahlreiche Mindest-Standards eingeführt und die Anforderungen geschärft.

Gründe für Rating-Relaunch

Franke und Bornberg hat im Jahr 2014 das erste Rating zu Grundfähigkeitsversicherungen im deutschen Markt veröffentlicht. Das Ziel der Analysten war, Transparenz zu schaffen und verlässlichen Standards den Weg zu ebnen. „Doch die angestrebten Standards konnten sich bislang nicht etablieren“, beklagt Michael Franke, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von Franke und Bornberg. Insbesondere bei den versicherten Grundfähigkeiten sei in den letzten Jahren ein kreativer Wildwuchs zu beobachten. „Unsere Analysten entdecken zunehmend „neue Grundfähigkeiten“ wie Fahrradfahren, Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs oder Lkw und Bus fahren.“ Sogar die Bedienung von Mobiltelefonen wurde inzwischen zur Grundfähigkeit erklärt.

Dabei handelt es sich nicht immer um tatsächlich eigenständige Leistungsdefinitionen, sondern oft nur um neue Bezeichnungen für herkömmliche Definitionen. Das hindert laut Franke die Marketingabteilungen der Versicherer jedoch nicht daran, diese Neuerungen zum „Alleinstellungsmerkmal mit unbedingter Relevanz für die Kundenberatung“ zu erklären. So fällt es selbst Experten schwer, einen Überblick in diesem Tarif- und Definitionsdschungel zu behalten.

Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, hat Franke und Bornberg sein Untersuchungsdesign grundlegend überarbeitet. Man habe die Komplexität beim Sprachgebraucht reduziert und die Rating-Kategorien „Grundfähigkeitsversicherung“ und „MultiRisk-Tarife nach Art der Lebensversicherung“ in „Grundfähigkeits­versicherungen“ und „Grundfähigkeitsversicherungen Plus“ (mit zusätzlichen Leistungsauslösern wie schweren Krankheiten) umbenannt.

Zugleich wurden die Mindeststandards geschärft. Multi Risk Unfall-Produkte (als Sachversicherungs-Tarif kalkuliert) bleiben vom neuen Ansatz zunächst unberührt.

Um sicherzustellen, dass ein Top-Grundfähigkeitsprodukt alle gängigen Fähigkeiten und Bewegungseinschränkungen abdeckt, haben die Analysten von Franke und Bornberg ein eigenes Grundfähigkeitenraster entwickelt. Alle Leistungsdefinitionen der Versicherer werden darin fachlich eingeordnet – völlig unabhängig davon, unter welcher Rubrik der jeweilige Versicherer die Fähigkeit führt.

Das neue GF-Rating von Franke und Bornberg prüft auf dieser Grundlage für insgesamt 13 Kern-Grundfähigkeiten, ob eine entsprechende Definition in einer ausreichenden Wertigkeit im Bedingungswerk aufgeführt ist.

Ratingklassen

Zu jedem untersuchten Tarif oder Leistungsbaustein ermittelt Franke und Bornberg eine Gesamtbewertung. Daraus folgt die Zuordnung in die entsprechende Ratingklasse (sieben Klassen von FFF+/hervorragend bis F-/ungenügend). Die Klassen sind in ihrer Bandbreite so bemessen, dass geringfügige, für die Praxis unerhebliche Wertungsunterschiede nicht zur Einstufung in eine andere Klasse führen.

Zusätzlich werden die jeweiligen Mindeststandards berücksichtigt. Wird ein Mindeststandard nicht erreicht, erfolgt ein Abzug von der Gesamtwertung. Bei einigen Kriterien greifen darüber hinaus Mindeststandards, die eine Rückstufung in die nächst niedrigere Klasse bewirken, falls der jeweilige Tarif sie nicht erfüllt. Schulnoten erlauben eine Differenzierung innerhalb der Ratingklassen.

Quelle: Franke und Bornberg

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