Goldschatz der Bundesbank (Foto: Bundesbank)

Goldschatz der Bundesbank (Foto: Bundesbank)

Goldstatistik: Juweliere und Anleger greifen zu

Das World Gold Council bestätigt nun, was viele schon vermutet haben: Die Schwäche des Goldpreises hat hauptsächlich mit Abflüssen aus Investmentprodukten zu tun. Laut aktuellen Zahlen nahm die Nachfrage nach Barren und Goldmünzen im ersten Quartal 2013 dagegen sogar zu.

Im Ganzen: Die Nachfrage nach Gold lag im ersten Quartal 2013 bei 963 Tonnen. Das sind 145 Tonnen weniger als im ersten Quartal 2012. In Dollar betrachtet betrug die Nachfrage im abgelaufenen Quartal 50,5 Milliarden Dollar, im Vorjahr waren es 60,2 Milliarden Dollar.

Hierbei fällt vor allem auf, dass die Nachfrage aus der Schmuckindustrie um mehr als 10 Prozent auf 551 Tonnen Gold zunahm. Aus mit physischem Gold besicherten Investmentprodukten (Exchange Traded Commodities, ETC) wurden dagegen sogar 177 Tonnen Gold frei. Ein Trend, den auch schon manche Fondsmanager beobachtet haben. Andere Anleger nutzten dagegen die gesunkenen Preise. Die Nachfrage nach Münzen und Barren nahm um 10 Prozent auf 378 Tonnen zu. Die Kauflust durch Zentralbanken ging indes um 6 Tonnen auf nunmehr 109 Tonnen zurück.

Was diese Zahlen natürlich noch nicht enthalten, ist der April mit seinem Goldausverkauf am 15.

Den kompletten Bericht können Sie in englischer Sprache hier herunterladen.

Mehr zum Thema
Bert Flossbach: „Vergessen Sie nicht die hohen Lohnabschlüsse!“ Tops & Flops: Goldminenfonds brauchen dringend frisches Geld Gold: Nicht verunsichern lassen