Immobilienmarkt-Rating von Feri

Deutsche Büro-Objekte hinken Europa hinterher

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Die Mietpreise für Büroimmobilien in deutschen Top-Lagen werden nicht so schnell wachsen wie anderswo in Europa, zeigt eine Studie der Ratingagentur Feri zur Entwicklung der Büromieten bis 2018.

Dublin, London, Madrid und Stockholm haben dagegen unter den 25 wichtigsten Immobilienstandorten Europas die Nase vorn. Die Städte erhielten die besten Ratingnoten, was eine überdurchschnittliche Wertentwicklung erwarten lässt. Grund dafür ist unter anderem ein für dieses Jahr zu erwartendes Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zwischen 2 und 4 Prozent, erklärt Manfred Binsfeld, Leiter Immobilienmarktresearch von Feri. Zudem entwickele sich London als dynamisch wachsende Technologie-, Medien- und Kommunikationsstandort.

Von den fünf deutschen Städten sollen Berlin, München und Hamburg noch am ehesten wachsen. Doch auch sie schließen nur mit Durchschnittsnoten ab. Frankfurt am Main und Düsseldorf schneiden sogar unterdurchschnittlich ab. Die Gründe dafür: Nicht noch mehr neue Jobs und weiter hohe Leerstände.

Überraschend gut präsentiert sich Budapest. Die ungarische Hauptstadt punktet mit zunehmend weniger Leerstand. Für Warschau und Prag, wo stark gebaut wird, rechnen die Feri-Autoren erst ab 2016 mit mehr Bewegung auf dem Büromietmarkt.

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