Investitionen in Ukraine

George Soros will der Erste sein

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Starinvestor George Soros will der Erste sein, der in der Ukraine investiert, sagt er in einem Interview mit dem Handelsblatt. Aber erst, wenn „die Verbündeten der Ukraine eine politische Entscheidung treffen, alles zu tun, um dem Land zu helfen – ähnlich so wie es Mario Draghi für den Euro getan hat“, sagt der 84-Jährige. Sein Investitionsplan: Mit einem Fonds, den er mit einer Milliarde Euro ausstatten würde, würde er in Infrastruktur und Landwirtschaft investieren.

1990 gründete Soros eine Stiftung in der Ukraine. Dieser würden auch etwaige Gewinne zugutekommen, um sie zu reinvestieren. Derzeit prüft sein Team Investitionsmöglichkeiten.

Im Handelsblatt-Interview bekräftigt Soros seine Forderung, dass die Politik Geld mobilisieren müsse, um den Haushalt der Ukraine zu unterstützen. Zudem soll sie politische Risiken absichern, damit private Investoren ihr Geld in dem Land anlegen. „Bei diesem sogenannten `Macro Financial Assistance Programm´ müssen nur 9 Prozent der Summe aus dem EU-Haushalt bereitgestellt werden, der Rest wird mit Hilfe der exzellenten Bonitätsnoten der EU durch Kredite finanziert“, rechnet Soros vor.

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