Lesedauer: 1 Minute

Unter 40-Jährige Jeder 5. rechnet nicht mit gesetzlicher Rente

Drei Generationen spielen zusammen
Drei Generationen spielen zusammen: 58 Prozent der unter 40-Jährigen denken, dass es für die Generation ihrer Eltern einfacher war, ein finanzielles Polster für den Ruhestand aufzubauen als für sie selbst. | Foto: Pexels

Unzureichend und ungerecht: So denken die meisten jüngeren Deutschen über die gesetzliche Rentenversicherung. Das zeigt eine Umfrage unter mehr als 2.000 Erwachsenen, die das Markt- und Sozialforschungsinstitut INSA-Consulere im Auftrag von Fidelity International durchgeführt hat.

58 Prozent der unter 40-Jährigen sind laut Umfrage überzeugt, dass es für die Generation ihrer Eltern einfacher war, ein finanzielles Polster für den Ruhestand aufzubauen als für sie selbst. Jeder Fünfte (21 Prozent) in dieser Altersgruppe befürchtet sogar mit großer Sicherheit, im Alter keine gesetzliche Rente mehr zu erhalten. Bei weiteren 32 Prozent ist diese Sorge in geringerem Ausmaß vorhanden.

Fast jeder Dritte der unter 40-Jährigen (30 Prozent) hält die Umlagefinanzierung für ungerecht – Frauen mit 34 Prozent noch häufiger als Männer (27 Prozent). Auch der Politik stellen die Jüngeren ein schlechtes Zeugnis aus: Die deutliche Mehrheit (59 Prozent) der 18- bis 39-Jährigen findet, dass keine politische Partei die Interessen ihrer Generation in Bezug auf die Rente berücksichtigen würde.

Mehr zum Thema
Checkliste des AfWWie Vermittler ihren VSH-Schutz prüfen können
betriebliche Altersversorgung (bAV)Wo bleibt die Betriebsrente in den Wahlprogrammen?
Diskussion um PflichtversicherungStaatliche Subventionen für Elementar-Policen?