Marktkommentar Edelmetalle „Gold bleibt als Sicherheitsbaustein unbestritten“
Gemessen an diesen Einflüssen hielt sich der Goldpreis noch recht ordentlich. In Euro gerechnet, notierte die Feinunze Mitte September sogar etwas höher als ein Jahr zuvor. In der Referenzwährung US-Dollar bröckelte die Goldnotierung freilich ab. Es ist nicht auszuschließen, dass der Preis für die Feinunze nach unten auch einmal die Schwelle von 1.000 Dollar touchiert. Mittelfristig sehe ich die Goldnotiz in einer Spanne zwischen 1.000 und 1.300 US-Dollar pendeln. Die aktuell starken Käufe von Münzen und Barren in Nordamerika sowie eine robuste Nachfrage der Schmuckindustrie würden dem Markt Halt geben. Aktuellen Prognosen von Investmentbanken, die von Gold gänzlich abraten und das Edelmetall deutlich unter die symbolisch wichtige Marke von 1.000 Dollar abrutschen sehen, begegne ich dagegen mit Skepsis. Diese Analysten haben Gold vor Jahren auch in Richtung 3.000 Dollar klettern sehen, als sich der Preis im Aufwärtstrend befand.
