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Marktkompass „Europas Aktienmärkte könnten positiv überraschen“

Daniel Rudis, Portfoliomanager des UBS Dynamic Alpha Fund. Foto: UBS

Daniel Rudis, Portfoliomanager des UBS Dynamic Alpha Fund. Foto: UBS

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Ungeachtet der aktuellen Börsenschwäche bricht Daniel Rudis eine Lanze für die Aktienmärkte: „Dividendentiteln gegenüber nehmen wir eine konstruktive Haltung ein. Vor allem Europa könnte positiv überraschen.“ Der Portfoliomanager vertritt diese Ansicht, obwohl der von ihm verantwortete Fonds keineswegs auf pure Aktienerträge angewiesen ist. Der UBS Dynamic Alpha genießt vielmehr sehr große Freiheiten. Er darf weltweit in nahezu sämtliche liquide Asset-Klassen investieren. An einem Vergleichsindex muss er sich nicht messen.

„Unser Investmentprozess ist praktisch ausschließlich ideengetrieben“, erläutert Daniel Rudis. „Im Portfolio befinden sich in der Regel 15 bis 25 Anlage-Ideen, von denen wir überzeugt sind.“ Das Spektrum ist breit gefasst. So dürfen die Anlagemanager beispielsweise auch Leerverkäufe tätigen oder marktneutrale Strategien wie „Relative Value“ verfolgen.

Unabhängigkeit von Börsentrends

Der UBS Dynamic Alpha ist damit erheblich weniger auf ein haussierendes Börsenumfeld angewiesen als herkömmliche Long-Only-Produkte. Allerdings verfügt der Fonds über ein festgelegtes Risikobudget, das stets im Blickfeld bleibt. Nehmen die Schwankungen in einzelnen Segmenten oder an den Kapitalmärkten insgesamt zu, schlagen die UBS-Manager einen defensiveren Kurs ein.

Ähnlich wird verfahren, wenn sich einzelne Positionen anders entwickeln als gewünscht. „Bei unerwarteten Verwerfungen, wie zuletzt etwa der Währungsabwertung in China, kommen die hiervon möglicherweise betroffenen Engagements auf den Prüfstand“, betont Rudis. Das Portfolio werde laufend an die jeweiligen Marktgegebenheiten angepasst.

Dies schließt auch die Beobachtung der Devisenmärkte ein. Währungsrisiken werden abgesichert, wobei das Fondsmanagement aber nicht statisch vorgeht. Erlaubt und erwünscht sind fallweise auch aktive Währungspositionen. „Grundsätzlich haben wir stets das Ziel im Blick, für unsere Anleger attraktive Renditen zu erwirtschaften – bei niedriger Volatilität und möglichst unabhängig von Referenzindizes oder aktuell vorherrschenden Börsentrends“, stellt Rudis klar.

Unternehmensanleihen und Aktien bevorzugt

Großes Potenzial sieht der UBS-Manager derzeit bei Unternehmensanleihen: Diese stehen für 55 Prozent des Gesamtportfolios. Ein gutes Drittel entfällt auf europäische und japanische Aktien. Im Verlauf der zurückliegenden Marktkorrektur stieg aber auch der Cash-Anteil im Fonds. Dividendentitel aus den USA und aus Schwellenländern waren hingegen unterrepräsentiert. In dieser Gewichtung kommt auch zum Ausdruck, dass die Manager derzeit von Volkswirtschaften mit einer stark expansiven Geldpolitik die größten Chancen für überdurchschnittliche Erträge erwarten.