Wer denkt bei Rente auch an Pflege?

Wer denkt bei Rente auch an Pflege?

Pflege inklusive

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Deutschland altert

Der Basisszenario- Prognose des Statistischen Bundesamts zufolge wird 2030 jeder Vierte schon seinen 67. Geburtstag gefeiert haben. Mehr Alte, mehr Pflege – heißt die einfache Formel. Die Zahl der Pflegebedürftigen soll bis 2030 von heute 2,5 Millionen auf 3 bis 3,4 Millionen anwachsen. Tendenz weiter steigend. Für den Staat dürfte es schwer werden, die Kosten zu stemmen. Bei der privaten Altersvorsorge sollte daher der Gedanke an eine spätere Pflegebedürftigkeit nicht zu kurz kommen.

Keine Pflegestufe erforderlich

Beim Volkswohl Bund braucht der Kunde hierfür keine zusätzliche Versicherung, sondern kann die Pflegefallabsicherung in die private Rentenpolice und die Berufsunfähigkeitspolice integrieren. Bei der BU PLUS erhält der Kunde schon in jüngeren Jahren im Pflegefall erhöhte Zahlungen. Die Rente PLUS sorgt für finanzielle Unterstützung im Alter.

Pflegebedürftigkeit ist beim Volkswohl Bund unabhängig von den vom Gesetzgeber festgelegten Pflegestufen. Sie wird vom Haus- oder Facharzt des Betroffenen festgestellt. Kann er drei von sechs elementare Aktivitäten des täglichen Lebens (Activities of daily life, ADL) auch mit technischer Hilfe nicht mehr ausüben, gilt der Versicherte als pflegebedürftig.

Dazu zählen Mobilität, An- und Auskleiden, Essen und Trinken, Körperpflege, Baden und Duschen, Verrichten der Notdurft. Genauere Definitionen liefern die Versicherungsbedingungen. Auch Autonomieverlust als Folge von Demenz gilt als Leistungsauslöser.

BU PLUS enthält neben der klassischen Absicherung der Berufsunfähigkeit einen Pflegeschutz-Brief. Sobald der Versicherte nicht nur seinen Beruf, sondern auch mindestens drei ADLs nicht mehr ausüben kann, zahlt der Versicherer neben der BU-Rente eine Pflegerente in gleicher Höhe. Diese fließt über das Versicherungsende hinaus bis zum Tod.

Tritt hingegen der Versicherungsfall bis Ablauf der Police nicht ein, wird sie ohne erneute Gesundheitsprüfung in eine Pflegeversicherung umgewandelt. Eine individuelle Anpassung ist möglich. Will der Kunde die Fortführung nicht, muss er einfach nur Widerspruch einlegen.

Flexible Rentenoptionen


Alternativ oder zusätzlich kann die Pflegevorsorge in die Rentenpolice eingebaut werden. Bei Rente PLUS kann der Kunde einen Antrag auf erhöhte Rente stellen, wenn er der Pflege bedarf. Das kann zu Rentenbeginn sein, aber auch während der Auszahlphase. Die Erhöhung wird unter anderem daraus gezahlt, dass der Versicherer sich ab dem Zeitpunkt an Sterbetafeln mit verkürzten Lebenserwartungen orientiert.

Zudem wird der Topf für den Todesfallschutz aufgelöst und das Geld daraus verrentet. Möchte der Pflegedürftige Hinterbliebene weiter absichern kann er eine etwas weniger erhöhte Rente beziehen, die, auch wenn er stirbt, während einer Garantiezeit – beispielsweise über zehn Jahre – weitergezahlt wird.

Rente PLUS lässt sich mit allen privaten Rententarifen des Volkswohl Bunds abschließen – egal, ob klassisch mit Garantieverzinsung oder über die Anlage in Fonds Vermögen aufgebaut wird. Ebenso sind die Riester- und die Basis-Vorsorge sowie die Direktversicherung mit dem Pflege-Plus möglich.
>>>vergrößern Drei Fragen an Christian Schröder, Marketingleiter bei Volkswohl Bund Versicherungen: DAS INVESTMENT: Rente PLUS und BU PLUS integrieren Zusatzleistungen im Pflegefall. Warum ist es von Vorteil, Pflegeschutz mit einer Renten- und einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu verbinden?
Christian Schröder: Viele Kunden sind finanziell nicht in der Lage, das Pflegerisiko eigenständig abzusichern. Mit der Rente PLUS und der BU PLUS haben sie die Chance, trotzdem eine Pflegeabsicherung zu bekommen.

Ist es sinnvoll, Rente PLUS und BU PLUS zu verkaufen? Oder ist die Pflegedürftigkeit dann unnötig doppelt abgesichert?
Schröder:
Im Gegenteil. Beide Produkte ergänzen sich sehr gut, weil sie in unterschiedlichen Lebensphasen helfen, das Pflegerisiko abzudecken.

Wer ist die Zielgruppe für die beiden Produkte?
Schröder:
Alle Kunden, die etwas für ihre Altersvorsorge tun wollen oder für den Fall der Berufsunfähigkeit vorsorgen möchten, und für die darüber hinaus die Pflegeabsicherung ein Thema ist.


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