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Pioneer mit neuem Rentenfonds für Schwellenländer

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Schwerpunkt des neuen Rentenfonds sind Staatsanleihen der globalen Schwellenländer in den entsprechenden Heimatwährungen. Fondsmanager Gregory Saichin darf aber auch losgelöst von den Zinsmärkten darauf setzen, dass einzelne Schwellenländerwährungen gegenüber den bisherigen Hartwährungen Dollar und Euro aufwerten.

Der Fonds ist zum Vertrieb zugelassen. Die jährliche Verwaltungsvergütung liegt bei 1,2 Prozent.

Die Anlageklasse der lokalen Währungsanleihen hat sich erst in den vergangen Jahren stärker ausgeprägt. Noch in den neunziger Jahren nahmen Schwellenländer ihre Schulden hauptsächlich in US-Dollar auf, weshalb damals die meisten Rentenfonds nur diese Art von Papieren kauften.

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Erst mit der Emanzipation und dem Wirtschaftsboom der Schwellenländer begannen diese, ihre Schulden auch international in ihrer eigenen Währung aufzunehmen. Die Renditen richten sich nun nicht mehr nach dem Dollar-Zinsniveau sondern haben ein Eigenleben entwickelt. Sie richten sich unter anderem nach den lokalen Wirtschaftsdaten und dem Zinsniveau, das die ortsansässige Zentralbank vorgibt.

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