Themen
TopThemen
Fonds
Fondsvergleich Märkte Finanzberatung
Versicherungen
Boulevard
Experten
Denker der Wirtschaft
Krypto
Services
Academy Newsletter Veranstaltungskalender
Wohnhaus in einem Vorort von München: Mietsteigerungen machen Deutschen mehr Angst als Terrorismus. | © Getty Images

R+V-Studie Mietsteigerung bedrohlicher als Terrorismus

Knapper Wohnraum in vielen Regionen, explodierende Immobilienpreise und hohe Mieten: Nahezu jeder zweite Bürger (45 Prozent) hat laut einer R+V-Studie große Angst davor, dass Wohnen in Deutschland unbezahlbar wird.

Genauso viel Angst haben die Deutschen davor, im Alter zum Pflegefall zu werden. Damit rangieren diese beiden Befürchtungen im Angst-Ranking noch vor Terrorismus und höheren Steuern durch die EU-Schuldenkrise (jeweils 44 Prozent). Auch steigende Lebenshaltungskosten machen den Bundesbürgern mit 43 Prozent der Nennungen weniger Angst.

Deutlich weniger Sorgen machen sich die Deutschen auch um ihre Gesundheit. Nur etwa jeder Dritte (35 Prozent) hat Angst davor, schwer zu erkranken.

Nur die wenigsten haben Angst vor Arbeitslosigkeit

Auch wirtschaftliche Sorgen spielten in der Umfrage eine untergeordnete Rolle. Lediglich jeder vierte Deutsche (24 Prozent) fürchtet sich davor, den eigenen Job zu verlieren – das sind so wenige wie nie zuvor.

Die größten Ängste der Deutschen sind indes politischer Natur. So fürchten 56 Prozent der Befragten eine Überforderung des Staats durch Flüchtlinge. Jeweils 55 Prozent der Befragten haben Angst vor Spannungen durch Zuzug von Ausländern sowie vor Gefahren, die von der Trump-Politik ausgehen.

R+V Versicherung

Insgesamt gingen in diesem Jahr alle Sorgen der Deutschen im Vergleich zum Vorjahr zurück. Damit sinkt der Angstindex – also der Durchschnitt aller abgefragten Ängste – von 47 auf 39 Prozent und erreicht damit den niedrigsten Wert seit 1994.

Über die Studie: Seit 1992 lässt das R+V-Infocenter jedes Jahr rund 2.400 Männer und Frauen im Alter ab 14 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland nach ihren größten politischen, wirtschaftlichen, persönlichen und ökologischen Ängsten befragen.

nach oben