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Studie von Hiscox So sichern Eigentümer ihre Ferienimmobilien ab

Haus am See
Haus am See: Spezial-Policen sind wenig verbreitet. | Foto: Pixabay

Vergleichsweise wenige Eigentümer von Ferienimmobilien nehmen bislang Spezial-Policen in Anspruch. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage des Spezialversicherers Hiscox hervor. Dieser befragte im August 2021 insgesamt 412 Ferienhaus- und Ferienwohnungseigentümer aus ganz Deutschland zu ihrem Versicherungsschutz.

71,1 Prozent der von Hiscox befragten Eigentümer besitzen Ferienimmobilien in Deutschland. Die meisten davon stehen in Schleswig-Holstein (14,3 Prozent), Niedersachsen (12,6 Prozent) und Bayern (12,6 Prozent). Bei Ferienhäusern im Ausland führt der Standort Österreich mit 11,4 Prozent, gefolgt von Spanien (3,6 Prozent) sowie Italien mit 3,4 Prozent und der Schweiz mit 3,2 Prozent.

Auf eine Gebäudeversicherung greifen 82,3 Prozent der Befragten zurück. Mehr als die Hälfte hat zudem eine Hausratversicherung (61,9 Prozent) und eine Immobilien-Haftpflichtversicherung (54,1 Prozent). Vor unvorhersehbaren Naturgewalten wie Stürmen, Fluten oder Lawinen schützen sich 46,1 Prozent mit einer Elementarversicherung. 8,7 Prozent verfügen über keinen solchen Versicherungsschutz. Auf Spezialversicherungen für Ferienimmobilien greifen bislang jedoch wenige Eigentümer zurück: 25,7 Prozent der abgeschlossenen Gebäudeversicherungen, 30,6 Prozent der Hausratsversicherungen und 31,8 Prozent der Immobilien-Haftpflichtversicherungen sind nach Angaben der Befragten Spezial-Policen.

„Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen zwar, dass grundsätzlich ein hohes Bewusstsein für die Absicherung von Ferienimmobilien besteht“, sagt dazu Alina Sucker-Kastl, Versicherungsmanagerin für Privatkunden bei Hiscox. „Gleichzeitig sitzen die meisten Eigentümer jedoch auf einem Flickenteppich verschiedener Versicherungen, die ihnen weder flächendeckenden noch individuellen Schutz bieten.“

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