Umfrage 3 Vermögensverwalter: Das ist der ideale Goldanteil im Portfolio

Andreas Görler, senior Wealth Manager bei Wellinvest Pruschke Kalm

Andreas Görler, senior Wealth Manager bei Wellinvest Pruschke Kalm

"Sofern man unterstellt, dass Gold eher als Absicherungsinstrument eingesetzt wird und beispielsweise, die Angst vor einer Geldentwertung im Vordergrund steht kann man in ein defensives Portfolio 10 bis 15 Prozent Gold beimischen. In ausbalancierten Depots 5 bis 10 Prozent und in chancenreichen Depots sehe ich eher einen Goldanteil von 0 bis 5 Prozent.

Anleger, die davon ausgehen, dass man irgendwann mit Gold bezahlen muss, weil ganze Währungssysteme zusammenbrechen, sollte „echte Hinterlegungen“  vorziehen und nicht auf strukturierte abgeleitete Produkte setzen. Man muss also entweder Münzen oder Barren erwerben, was natürlich erhöhte Kaufspesen und Aufbewahrungskosten für Versicherungen, einen Tresor bzw. ein Schließfach erzeugt.

Es muss allerdings daran erinnert werden, dass es auch Extremsituationen gab in denen sämtliche Anlageklassen Verluste aufwiesen. In der Finanzkrise verloren Aktien, Anleihen, Immobilien und auch Gold an Wert."

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