Umfrage zur Fußball-WM 2018: Philipp Prömm und Ulf Becker „Pippo lässt sich bei der Nationalhymne fallen“

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Was essen und trinken Sie beim Fußballschauen am liebsten?

Becker: Eine Pizza mit Gouda, dazu einen Primitivo und zum Spiel Budweiser, danach einen Kaiserschmarrn und zum Abschluss einen Raki, im Gedenken der Länder, die (leider) nicht teilnehmen!

Wo schaut man sich WM-Spiele am besten an: Daheim, in einer Kneipe oder beim großen Public Viewing?

Prömm: Mein Nachbar hat die inzwischen Tradition eingeführt, in der Garage einen Beamer mit Leinwand anzubringen. Davor wird die Garage bestuhlt und Würste gegrillt. (Becker: Häh, wo bleibt die Pizza?). Das ist familientauglich.

König Fußball reagiert vier Wochen lang: Wie beruhigt man den Partner, falls er/sie Fußball hasst?

Prömm: Ich erzähle meiner Frau, dass Thomas Hayo mitspielt. Nein im Ernst, bei Länderspielen sind auch unsere Frauen leidenschaftlich dabei!

Mit welchen Prominenten würden Sie gerne mal nach einem Spiel fachsimpeln?

Becker: Lothar Matthäus! Der hat ersten genauso wenig Ahnung wie wir und zweitens sind wir sprachlich besser ausgebildet.

Würden Sie auch ein Spiel live im Stadion anschauen oder boykottieren Sie Russland?

Prömm: Da muss ich an den private banking kongress 2015 in Hamburg denken, wo Dr. Klaus von Dohnanyi meinte, dass nicht eine Konfrontation mit Russland, sondern der Dialog zur Lösung führt. Wie auch im Fußball, oder mit Podolskis Worten: „Fußball ist wie Schach – nur ohne Würfel.“

Was war für Sie das prägendste Erlebnis rund um die Fußball-Weltmeisterschaften?

Becker: Der Sieg im WM-Finale 2014 in der Verlängerung mit dem Tor durch Mario Götze, wobei hier die Parallele zum Value-Investing gezogen werden kann, dass man auf Erfolge manchmal länger warten muss!