„Wir begeben uns auf dünnes Eis“ Warum Klaus Kaldemorgen Negativzinsen kritisiert
Demgegenüber sei die Zuversicht der Fed, die die Zinsen seit dem Jahreswechsel wieder leicht angehoben hat, hilfreicher für die Märkte: Der US-Aktienmarkt habe sich seit Jahresbeginn deutlich besser entwickelt als Europa und Japan, verweist Kaldemorgen.
Eine aggressive Geldpolitik sei angesichts des immer noch moderaten Wachstums von etwa 2 Prozent in den USA und etwa 1 Prozent in Europa nicht notwendig. Sie sei sogar schädlich: Eine sehr lockere Geldpolitik veranlasse Anleger zu Allokationen, die in Spekulationsblasen mündeten. Insgesamt bezeichnet Kaldemorgen die Niedrigzinspolitik als einen „Irrweg“: „Wir begeben uns auf sehr dünnes Eis, vor allem seit Einführung der negativen Zinsen“, kritisiert der langjährige Fondsmanager.
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