Absolute-Return-Fonds: Je älter, desto sicherer

Absolute-Return-Fonds wurden ihrem Anspruch, nur geringe Risiken einzugehen, im Jahr 2012 gerecht. So lag der Maximalverlust (Maximum Drawdown) im Durchschnitt bei lediglich 4,44 Prozent. Beim S&P 500 betrug er 9,94 Prozent, beim Euro Stoxx 50 waren es 20,69 Prozent. Das fand die Fondsboutique Lupus Alpha in ihrer aktuellen Absolute-Return-Studie heraus, für die sie Daten des Analysehauses Lipper nutzt.

Eine wichtige Erkenntnis betrifft dabei das Alter der Fonds. So verloren Absolute-Return-Fonds, die älter als fünf Jahre sind, im abgelaufenen Jahr in der Spitze lediglich 3,19 Prozent. Drei bis fünf Jahre alte Fonds gaben maximal 4,59 Prozent. Und bei jüngeren Fonds lag der Maximum Drawdown bei 5,65 Prozent.

Zudem stellen die Studienautoren fest, dass die Zahl der Produkte von 546 im Jahr 2011 auf nunmehr 498 sank. 2012 gab es 26 neue Fonds der Kategorie. Das ist der tiefste Wert seit mindestens 2008. Das Maximum lag bei 123 neuen Fonds im Jahr 2010.

Das verwaltete Vermögen wuchs allerdings von 81,7 Milliarden Euro auf 95,9 Milliarden Euro.

Teile der Studie können Sie hier als Präsentation herunterladen.

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