Quelle: Pixelio

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Alarmstufe Rot: Bank of America erwartet Börsen-Crash

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Die globalen Aktienkurse steigen weiterhin und in der vergangenen Woche lag der Dax sogar über der 7.000-Punkte-Marke. Und das, obwohl die Wirtschaftsdaten alles andere als rosig aussehen Die Eurokrise wirft ständig neue Fragen auf und die Lage im Nahen Osten wird von Tag zu Tag brenzliger.

Diese Konstellation lässt die Strategen Arjun Mehra und Cheryl Rowan der Bank of America (BoA) davon ausgehen, dass die Kurse nur künstlich so hoch liegen, weil Anleger auf eine Geldschwemme der Nationalbanken warten. Aber die könnte ausbleiben. Deshalb warnen die Strategen die Anleger der Bank in der Mitteilung „Code Red“ vor einem Börsen-Crash.

Wette auf weitere Geldmarktlockerung

Laut dem Kundenanschreiben, das dem Nachrichtenmagazin Business Insider vorliegt, bedingen sich Aktienrally und Notenbankpolitik gegenseitig: „Einige Experten gehen davon aus, dass die Fed die Geldmarktpolitik nicht lockert, weil die Börsenkurse weiterhin steigen – aber dabei spekulieren Aktionäre auf die Lockerung.“

Die BoA erwartet, dass Anleger schlagartig Aktien verkaufen, sollte die amerikanische Notenbank nach ihrem Treffen am 12. und 13. September kein eindeutiges Signal senden. Dann wäre ein Börsen-Crash mehr als wahrscheinlich. Denn viele Faktoren, wie das globale Wirtschaftswachstum, die drohende Abstufung der US-Bonität, die Eurokrise und die Probleme im Nahen Osten, deuteten auf große Probleme hin. Aus diesem Grund rät die BoA zum Kauf von Put-Optionen – solange diese noch günstig seien.

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