Sebastian Grabmaier, Aragon AG

Sebastian Grabmaier, Aragon AG

Aragon AG wächst weiter

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Die Umsatzerlöse des Finanzdienstleistungskonzerns stiegen in den ersten sechs Monaten 2011 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 12,2 Prozent auf 54,0 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) der fortgeführten Geschäftsbereiche beträgt 91.000 Euro (1. Halbjahr 2010: 332.000 Euro).

Weitere Kennzahlen: Der Produktabsatz liegt im ersten Halbjahr 2011 mit rund 983 Millionen Euro um 35 Prozent über dem Vergleichszeitraum des vorangegangen Jahres. Alle von der Aragon AG vertriebenen Produktklassen haben ein zweistelliges Wachstum verzeichnet. Der verwaltete Bestand an Investmentfonds („Assets under Administration“) blieb im Vergleich zum 30. Juni 2010 stabil und liegt bei rund 4,0 Milliarden Euro.

Pools im Plus

Der Geschäftsbereich Broker Pools, zu dem der Maklerpool Jung, DMS und Cie sowie die BIT Beteiligungs- und Investitions-Treuhand zählt, erzielte im ersten Halbjahr 2011 einen Umsatz von 36,3 Millionen Euro – ein Plus von 5,5 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) dieses umsatzstärksten Geschäftsbereichs der Aragon erreichte 800.000 Euro (1. Halbjahr 2010: 500.000 Euro).

Ein stärkeres Wachstum verzeichnete der Geschäftsbereich Financial Consulting, zu der unter anderem das Finum Finanzhaus gehört. Hier stiegen die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 32,8 Prozent auf 18,2 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt im ersten Halbjahr 2011 indes bei minus 400.000 Euro. Als Gründe für das negative Ergebnis nannte Aragon neben dem starken Vertriebsaufbau vor allem die traditionell starke saisonale Verteilung auf das zweite Halbjahr sowie transaktionsbedingte Einmalaufwendungen in Höhe von rund 300.000 Euro.

Zweistelliges Wachstum angestrebt

„Wir blicken vorsichtig zuversichtlich auf die kommenden sechs Monate. Abhängig von der Stabilität der Kapitalmärkte gehen wir davon aus, unsere zu Anfang des Jahres gesetzten Ziele für das Gesamtjahr 2011 zu erreichen“, sagte Sebastian Grabmaier, CEO der Aragon AG. Das heißt: ein Umsatz zwischen 130 und 150 Millionen Euro bei verbesserter Profitabilität. Dazu würden bereits eingeleitete Maßnahmen für eine Straffung des Beteiligungsportfolios sowie mögliche weitere Zukäufe etwa im Geschäftsbereich Financial Consulting beitragen.

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