AWD-Zentrale in Hannover: Das Sparprogramm zeigt Wirkung.

AWD-Zentrale in Hannover: Das Sparprogramm zeigt Wirkung.

AWD im Plus

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AWD erzielte in den Monate Januar bis Juni 2011 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 21,8 Millionen Euro – nach 20,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2010 ist dies ein Plus von 6,8 Prozent.

Der gruppenweite Umsatz lag im ersten Halbjahr 2011 mit 265,5 Millionen Euro knapp über dem des Vorjahres (262,9 Millionen Euro). Knapp 82 Prozent der Abschlussprovisionen entfallen dabei auf Produkte der Absicherung und Altersvorsorge.

Die Zahl der Berater liegt europaweit bei 5.086 und ging laut AWD aufgrund der Konsolidierung des Marktes leicht zurück. (Ende März 2011: 5.198). In Deutschland verfügt AWD über 3.439 Berater, 50 weniger als Ende März 2010.

2,1 Prozent mehr Umsatz in Deutschland


Im Inland erzielten die vier zu AWD gehörenden Gesellschaften AWD Deutschland, Horbach, Tecis und Proventus einen Umsatz in Höhe von 170,1 Millionen Euro – ein Plus von 2,1 Prozent. Die Region Deutschland trägt damit zu fast zwei Dritteln (64 Prozent) zum Gesamtumsatz des Konzerns bei.

Das EBIT betrug hier 26,5 Millionen Euro – ein Plus von 10,4 Prozent. AWD führt dies unter anderem auf die Erfolge der seit zwei Jahren umgesetzten Reduzierung der Fixkosten sowie einer positiven Kapitalmarktentwicklung in Hinblick auf Bestandsprovisionen zurück.

In Österreich, Zentral- und Osteuropa (Tschechien, Polen, Slowakei und Ungarn) stand indes ein Minus zu Buche. Der Umsatz lag hier im ersten Halbjahr 2011 bei 34,8 Millionen Euro (minus 4,3 Prozent). Das EBIT lag bei minus 3,2 Millionen Euro nach minus 1,6 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. AWD begründet dies mit einer Repositionierung und Restrukturierung nach Wechseln in der Führung von AWD Österreich.


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