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Betriebsrente: Mit der Beratung steigt das Interesse

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Mehr als ein Drittel der bAV-Verantwortlichen vermuten, dass ihre Mitarbeiter höchsten ein geringes Interesse an dem Thema haben – und das gilt für die Betriebe, in denen es bAV-Modelle bereits gibt. In Unternehmen, die keine bAV anbieten gehen fast zwei Drittel der Personaler davon aus, dass ihre Mitarbeiter nur gering (25 Prozent) oder gar nicht (39 Prozent) an einer Betriebsrente interessiert sind. Das hat eine Befragung von 300 bAV-Entscheidern aus deutschen Unternehmen ergeben, Initiatoren der Umfrage waren der britische Versicherer Standard Life und das Personalmagazin des Haufe Verlags. „Nach unseren Erfahrungen können wir nicht von einem grundsätzlichen Desinteresse der Arbeitnehmer sprechen“, sagt Bertram Valentin, Geschäftsführer von Standard Life Deutschland zu den Ergebnissen. „Wie sehen vielmehr die bAV-Verantwortlichen in den Betrieben und die Anbieter gefordert, mehr Aufklärung über die betriebliche Altersversorgung anzubieten.“ Denn sobald die Mitarbeiter die tatsächlich bestehenden steuerlichen Vorteile der bAV für sich erkannt hätten, steige auch ihr Interesse, so Valentin. Besondere Bedeutung nehmen hierbei unabhängige Finanzberater und Makler ein, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Die bAV-Verantwortlichen nannten sie deutlich häufiger (60 Prozent) wenn es um die Beratung ging als die Hausbank (13 Prozent) oder den Steuerberater (12 Prozent).  Bei der Wahl des bAV-Anbieters spielt für die Personalverantwortlichen Seriosität (95 Prozent) die größte Rolle, gefolgt von Kompetenz bei der Beratung und einem guten Kundenservice (beide je 94 Prozent).

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