Im Homeoffice: Laut "Handelsblatt" werden langfristig bis zu 40 Prozent der Alliang-Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten dürfen. Foto: Pexels

Bis zu 40 Prozent der Mitarbeiter

Allianz setzt langfristig auf Homeoffice

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„Ich bin manchmal erheblich produktiver“, fasste Allianz-Konzernchef Oliver Bäte vor einigen Wochen öffentlich seine Erfahrungen mit der Arbeit im Homeoffice zusammen – und auch, dass das Fazit vieler Mitarbeiter über das Arbeiten in den letzten Monaten ähnlich ausgefallen sei.

Nun geht der Versicherungskonzern einen Schritt weiter: Die Allianz erwarte, dass langfristig bis zu 40 Prozent der Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten werden. Auch eine höhere Zahl sei möglich, zitiert das „Handelsblatt“ Allianz-Vorstand Christof Mascher in einem aktuellen Artikel zum Thema.

Dieser Wandel komme für den als konservativ geltenden Versicherer einer Revolution gleich, so das Wirtschaftsblatt. Der Konzern wolle seine Erfahrungen mit der Arbeit von zuhause aus nutzen, um die Arbeitswelt komplett umzubauen. So sei es sogar in der Lebensversicherung gelungen, den durch die Corona-Pandemie weggefallenen persönlichen Kontakt zwischen Beratern und Kunden zu ersetzen.

Standorte sollen auf den Prüfstand kommen
Wie Mascher gegenüber dem „Handelsblatt“ weiter ausführte, sollen die Standorte zunächst überprüft werden. Rund 30 Prozent der Büroflächen dürften längerfristig wegfallen, so der Allianz-Vorstand. Auch die Planung neuer Projekte werde überprüft.

„Wo wir beispielsweise bisher mit 1.000 Arbeitsplätzen geplant hatten, müssen wir nun überlegen, wie wir das virtuell und physisch zusammenbringen“, erläutert er im „Handelsblatt“-Beitrag. Mascher gehe zudem davon aus, dass künftig mit kleineren Büros gearbeitet werde.

Bei den Reisekosten erwartet das Management laut der Wirtschaftszeitung dauerhaft eine Ersparnis von 50 Prozent.

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