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BVI-Statistik: Deutschland-Aktienfonds legten 17,1 Prozent zu

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Von wegen Euro-Krise: Aktienfonds, die ihr Geld schwerpunktmäßig in Europa anlegen, nahmen im vergangenen Jahr um durchschnittlich 10,6 Prozent zu. Noch besser schnitten Deutschland-Aktienfonds ab: Mit einer Wertentwicklung von im Schnitt 17,1 Prozent ließen sie andere Anlageklassen weit hinter sich.

Dies geht aus der Statistik, die auf der Jahres-Pressekonferenz des BVI vorgestellt wurde hervor.

Mischfonds legten im Schnitt um zwischen 3,4 und 10,5 Prozent zu – je nach Anlageregion und Gewichtung der Assetklassen. Die Mittelwerte der Euro-Rentenfonds-Gruppen lagen zwischen 1,0 bis 3,4 Prozent. Dabei war das Ergebnis umso höher, je länger die Laufzeit der Papiere im Portfolio ist. Noch schlechter entwickelten sich die Geldmarktfonds, deren Wert auf Jahressicht um lediglich 0,6 Prozent zunahm. Offene Immobilienfonds rutschten um 1,3 Prozent ins Minus

Eindeutige Verlierer 2010 waren indes offene Immobilienfonds, die um 1,3 Prozent ins Minus rutschten. Dabei sollen laut BVI vor allem Extremwerte zum negativen Durchschnittswert beigetragen haben. Sieben der insgesamt 26 Produkte haben eine negative Wertentwicklung erzielt.

Publikumsfonds sammelten von Anfang Januar bis Ende Dezember 2010 per Saldo 19,3 Milliarden Euro ein. Dabei führen Mischfonds mit 13,8 Milliarden Euro die Absatzliste an. Auf den Plätzen folgen Aktienfonds mit 10,2 Milliarden Euro und Rentenfonds mit 9,9 Milliarden Euro. Alternativen Anlagefonds und offenen Immobilienfonds vertrauten Anleger unter dem Strich jeweils 1,6 Milliarden Euro an. Aus Geldmarktfonds zogen sie 16,8 Milliarden Euro ab.

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