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Crashtest: Fidelity Fast Europe ist der beste Fonds für europäische Aktien

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Performance, Stressverhalten, Ratings – worauf es im Crashtest ankommt


DER FONDS hat alle Fonds für europäische Aktien geprüft, die Ende Juni 2010 mindestens drei Jahre alt und 10 Millionen Euro schwer waren. Im Performance-Vergleich ging es darum, über verschiedene Zeiträume besser abzuschneiden als der Gruppendurchschnitt. Im Stresstest punkteten jene Fonds, die wenig schwankten und die Verluste begrenzten. Der Rating-Vergleich schließlich bündelte die Noten von sieben Ratingagenturen. Für alle drei Kategorien gilt: Je höher der erzielte Rang, desto höher die Punktzahl. Der Spitzenreiter bekommt 100 Punkte, das Schlusslicht geht leer aus. Insgesamt kann ein Fonds auf diese Weise also maximal 300 Punkte erreichen. Nähere Details zum Crashtest finden Sie hier.

Warum dieser Markt jetzt interessant ist

Anas Chakra, Manager des Fidelity Fast Europe

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen sind die Prognosen für das Gewinnwachstum europäischer Aktien seit Mai von 26,3 Prozent auf 30,3 Prozent gestiegen – deutlich stärker als anderswo. So stieg die entsprechende Kennzahl amerikanischer Aktien nur um 1,8 Prozentpunkte, in Japan ist sie sogar um 14,7 Prozentpunkte gefallen. Ein großer Vorteil liegt zudem darin, dass es in Europa eine große Auswahl an Unternehmen mit den unterschiedlichsten Produkten, Absatzregionen und Kostenstrukturen gibt. Anleger können so am Wachstum fast aller anderen Länder der Welt teilhaben. Beispiel Indien: Dort investiert die Mittelklasse verstärkt in Autos, technische Geräte und Luxusgüter. Weil die Staatsverschuldung, die Sparpläne der Regierungen und die alternde Bevölkerung als Thema aktuell bleiben, rechne ich allerdings auch immer wieder mit Situationen, in denen sich mit Short-Positionen Zusatzgewinne erzielen lassen.

Die fünf Sieger und was ihre Manager auszeichnet

Mit einer tadellosen Leistung in allen drei Teilbereichen schob sich der Fidelity Fast Europe an die Spitze des aktuellen Crashtests. Das Schnelligkeit suggerierende Kürzel „Fast“ im Fondsnamen steht für „Fidelity Active Strategy“: Es besagt, dass Manager Anas Chakra seine Aktien nicht nur in Fidelity-üblicher Manier völlig losgelöst von der Benchmark auswählt, sondern auch bis zu 30 Prozent Short-Positionen kaufen und 30 Prozent außerhalb Europas investieren darf. Von der letztgenannten Freiheit macht Chakra derzeit allerdings kaum Gebrauch: Derzeit hat er fast 50 Prozent seines Portfolios in britischen Aktien angelegt, gefolgt von deutschen und französischen Papieren mit 15 beziehungsweise 10 Prozent.

Für den Franklin European Growth auf Rang 2 darf Edwin Lugo zwar Aktien aller Größen kaufen. Der Franklin-Templeton-Manager bevorzugt aber Small- und Mid-Caps und gewichtet diese teilweise sehr hoch. In der Regel hat er nur 25 bis 45 individuell ausgewählte Titel im Portfolio. Dagegen folgen die beiden nächstplatzierten Fonds von Invesco einem computergestützten Modell: Es identifiziert anhand einer Fülle von Kennzahlen 60 bis 80 interessante Einzeltitel und gewichtet die so entstandene Mischung einmal im Monat neu. Im Durchschnitt tauscht  das Invesco-Team an den Stichtagen 5 bis 7 Prozent der Positionen aus.

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