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Barings-Fondsmanager Robert Smith

Barings-Fondsmanager Robert Smith

Dax hat Geburtstag: „Siemens sollte aufgelöst und verkauft werden“

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DAS INVESTMENT.com: Was war ihre erste Erfahrung mit dem Dax? Gutes Geschäft?

Robert Smith:
Meine erste Erfahrung mit dem Dax datiert auf November 2008. Damals habe ich Aktien vom Rückversicherer Munich Re gekauft, die mir viel Freude bereitet haben.

Der beste Dax-Tag in ihrer Karriere?

Smith:
Kann ich nicht sagen… Ich verdiene wesentlich mehr Geld in Small Caps.

Der schlimmste Dax-Tag in ihrer Karriere?

Smith:
Abschluss des Kaufs von Deutsche Telekom eine Stunde bevor das US-Justizministerium bekannt gab, dass sie den Kauf von T-Mobile USA durch AT&T untersuchen würden – und später dann blockierten.

Welche Hauptversammlung werden sie nicht vergessen und warum?

Smith:
Ich war bisher auf keiner Hauptversammlung.

Frisieren Sie mal den Dax. Wer muss rein, wer muss raus?

Smith:
Unternehmen sollten gleich gewichtet werden und nicht nach Marktkapitalisierung. Der Dax sollte auf 50 Aktien mit einer Gewichtung von jeweils 2,5 Prozent erweitert werden. Der ständige Underperformer Siemens sollte komplett aufgelöst und verkauft werden.

Sind Länder-Indizes noch zeitgemäß in einer globalen Welt?

Smith:
Länderindizes machen dann Sinn, wenn ein Land eine eigene Währung hat, damit Anleger nicht den Wechselkursrisiken ausgesetzt sind. Somit sind Länderindizes für die Länder im Euro vielleicht nicht ganz so wichtig.

Ihr Kind/Enkel hat Taufe/Geburtstag. Schenken Sie dem Kind mal ihren „Lieblings-Index“ mit dem der/die Kurze in 25 Jahren ein solides Finanzpolster haben wird? Warum diese Wahl?

Smith:
Mdax – kleinere Unternehmen werden sich immer besser entwickeln als größere.

Welche derzeitigen Dax-Unternehmen  sind auch in 25 Jahren noch im Dax?

Smith:
VW, Bayer, BASF und SAP sind alle zu groß, um übernommen zu werden, und mittlerweile auch zu groß, um in so einer kurzen Zeit für eine Indexzugehörigkeit zu klein zu werden.

Wo steht der Dax im Jahr 2038?

Smith:
Bei 50.000 Punkten.

Durchstöbern Sie mal ihren Haushalt und ihre Garage: Wie viele der 30 Dax-Werte sind durch Produkte oder Dienstleistungen bei ihnen vertreten?

Smith:
Etwas Aspirin von Bayer, wahrscheinlich irgendwo einige Chemikalien von BASF, Backsteinpfeiler, die mit Heidelberg Cement gebaut wurden, die Solar-Einspeisevergütung kommt von E.On und Merck ist wahrscheinlich irgendwo im LCD Fernsehbildschirm.

25. Hochzeitstag: Von welchem Dax-Unternehmen bekommt Ehemann/Ehefrau ein Geschenk? Und was gibt es?

Smith:
Reinigungsprodukte von Henkel (Smith schmunzelt, Anm. d. Redaktion) oder vielleicht ein Porsche – gehört zu VW – Boxter Cabrio.


Den ersten Teil der Interview-Serie zum Dax-Geburtstag mit Stephan Albrech lesen Sie hier.

Teil 2 mit dem Gespräch mit Wolfgang Köbler lesen Sie hier.

Im dritten Teil stellt sich Max Otte den Fragen.

Im vierten Interview beantwort Union-Invesmtnet-Fondsmanager Carsten Hilck unsere Fragen.

Teil 5 mit Friedrich Diel von Frankfurt-Trust lesen Sie hier.


Im sechsten Teil stellt sich Christian von Engelbrechten von Fidelity den Fragen.

Im siebten Teil lesen Sie das Gespräch mit Rolf Kazmeier.

Teil 8 mit Gerd Häcker von Huber, Reuss & Kollegen lesen Sie hier.


Im 9. Teil antwortet Harald Berres, Fondsmanager der GS&P Kapitalanlagengesellschaft.

Teil 10 mit der Börsen-Journalisten Anja Kohl lesen Sie hier.


Christoph Bruns Antworten, inklusive seines ersten Aktienkauf-Desaster, lesen Sie hier.

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