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Aktualisiert am 28.01.2020 - 13:36 UhrLesedauer: 1 Minute

EU-Kommission: Finanzindustrie ist überrepräsentiert

EU-Hauptquartier
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Dies ist das Ergebnis der Studie „Die Kommission der Konzerne - die Rolle der Finanzindustrie bei der EU-Gesetzgebung“, die von der Alliance for Lobbying Transparency and Ethics Regulation (Alter-EU), einem unabhängigen Netzwerk aus mehreren Vereinen, durchgeführt wurde.

„Die neunzehn Expertengruppen für Finanzpolitik werden von Vertretern der Finanzindustrie dominiert“, so das Ergebnis. Dabei gehen viele wichtige Entscheidungen, die unter anderem die Marktregulierung, die Rolle der Rating-Agenturen und die neuen Bilanzierungsvorschriften betreffen, auf diese Expertenrunden zurück.

Die Anzahl der Kommissionsmitglieder, die aus der Finanzwirtschaft kommen, übertreffe zahlenmäßig sogar jene der europäischen Beamten in diesem Bereich, so die Studie weiter. Wissenschaftler, Verbraucherverbände und Gewerkschaften seien hingegen deutlich unterrepräsentiert.

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