Euroland bleibt ein Muss bei Aktien

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Beste Aussicht auf Wachstum

Es gilt dann nur noch, die richtigen Unternehmen zu finden. Weidenbach konzentriert sich bei ihrer Einzeltitelauswahl zunächst auf die operative Entwicklung der Firmen. Geschäftsmodell und –entwicklung müssen zu einem im Vergleich zum Markt oder zur Branche überdurchschnittlichen Wachstum führen.

Im zweiten Schritt schaut sie auf die Bewertung. Entscheidend aber sind die Wachstumsaussichten. „Wir suchen gezielt nach Firmen, die über ein positives Gewinnmomentum von der erwarteten konjunkturellen Belebung profitieren“, so Weidenbach.

Die findet sie derzeit beispielsweise in der Finanzbranche: „Viele Finanzunternehmen sind nach Kostensenkungen und der Bereinigung ihrer Bilanzen aus der Krise gestärkt hervorgegangen.“

Weitere attraktive Branchen seien zudem zyklische Konsumgüter und die Industrie. Dagegen ist die Fondsmanagerin bei Telekom-Titeln, im Gesundheitswesen und bei Versorgern, bei denen die Gewinne durch die Folgen der Energiewende unter Druck stehen, skeptisch.

Auf Länderebene findet sie derzeit in Spanien viele attraktive Titel, da sich dort die wirtschaftliche Lage deutlich entspannt hat. Das sei zwar nicht ohne Risiko. „Es ist aber am besten, dann zu investieren, wenn sich die Lage zu bessern beginnt“, sagt die Anlageexpertin.

„Und das sehen wir derzeit, und deshalb dürfte auch 2014 kein Weg an Euroland-Aktien vorbeiführen.“

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