Forsa-Umfrage Aktien vor Gold

Goldbarren und -münzen: Obwohl knapp ein Drittel der Befragten Gold für eine aussichtsreiche Geldanlage hält, besitzen lediglich 11 Prozent Münzen oder Barren aus dem gelben Edelmetall. | © Getty Images

Goldbarren und -münzen: Obwohl knapp ein Drittel der Befragten Gold für eine aussichtsreiche Geldanlage hält, besitzen lediglich 11 Prozent Münzen oder Barren aus dem gelben Edelmetall. Foto: Getty Images

Zum neunten Mal in Folge fragte Forsa im Auftrag des Goldspezialisten Pro Aurum rund 1.000 Bundesbürger, welche Geldanlagen sie mittel- bis langfristig (mindestens drei Jahre Laufzeit) für besonders aussichtsreich halten. Dabei wurden den Befragten fünf Geldanalagen – Aktien, Anleihen, Gold, Festgeld und Fondsanteile – genannt.

Zum anderen untersuchte Forsa, welche Geldanlagen die Bürger besitzen. Die Befragung erfolgte anhand von computergestützten Telefoninterviews.

Das Ergebnis: Zum ersten Mal seit Beginn der Studie im Jahr 2011 liegen Aktien vor Gold. 28 Prozent der Bürger würden sich heute für Aktien entscheiden, 26 Prozent für Gold.

Mit deutlichem Abstand folgen Fondsanteile (16 %) sowie Fest- beziehungsweise Termingeld und Anleihen (jeweils 3 %). Im Zeitvergleich konnten damit Fondsanteile in den letzten vier Jahren leichter Zuwachs zu verzeichnen.

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Immobilien und Bausparen

Anders sieht es aus beim Geldanlagen-Besitz: Nur 15 Prozent der Befragten haben Aktien im Depot. 11 Prozent der Bundesbürger nennen Goldbarren oder -münzen ihr eigen.

Wesentlich beliebter sind hingegen Immobilien als Geldanlage, die 28 Prozent der Befragten besitzen. Ebenso viele haben einen Bausparvertrag oder einen Bausparplan. 27 Prozent haben eine Lebensversicherung abgeschlossen.

Jeweils 24 Prozent besitzen Fondsanteile und ein Tagesgeldkonto, 13 Prozent Festgeld beziehungsweise Termingeld.

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