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Fonds-Check Pflegeimmobilien: Immac-Fonds in der Analyse

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Gewinn-Szenario: Geht die Planung auf, bleiben Anlegern Ausschüttungen von jährlich fünf Prozent, die im Laufe der Jahre auf 6,75 Prozent steigen. Hinzu kommt ein Verkaufserlös von 118 Prozent, so dass die Zeichner ihren Einsatz innerhalb der Laufzeit von 15 Jahren vor Steuern verdoppeln würden. In diesem Fall würde der jährliche Wertzuwachs 6,4 Prozent vor Steuern betragen. Beim Spitzensteuersatz von 42 Prozent bliebe den Anlegern eine Nachsteuerrendite von 4,2 Prozent.

Alternativ-Szenarien: Beträgt die tatsächliche Inflationsrate jährlich zwei Prozent, würde die Vorsteuerrendite auf 7,8 Prozent steigen. Liegt die Preissteigerung nur bei 0,5 Prozent, reduziert sich der jährliche Wertzuwachs auf 5,7 Prozent. Weitere Szenarien berücksichtigen andere Darlehenszinsen und Verkaufsfaktoren. Aber auch diese Modelle sind Spekulation.

Kosten: Bezogen auf die Gesamtinvestition kommen die fondstypischen Kosten auf 14,2 Prozent. Laufend fallen prognosegemäß rund 1,2 Prozent des Nettoinventarwertes an.

Steuern: Anleger erzielen Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung.

Meiner Meinung nach… Pflege- und Seniorenheime stellen für Privatanleger ein gefragtes Immobiliensegment dar. Die Hamburger Immac platziert über ihre eigene KVG, die Hanseatische Kapitalverwaltung AG , zwei Publikumsfonds nahezu zeitgleich. Mit dem Renditefonds Nummer 84 beteiligen sich Anleger an zwei Pflegeimmobilien in Niedersachsen. Die Rahmendaten stimmen, bei der Prognose folgen die Investoren der Argumentation der Immac, dass der Wegzug junger Menschen aus einer Region den Bedarf stationärer Pflegeplätze steigert.

Der Artikel stammt aus DER FONDS Brief Nr. 287. Mehr Infos: www.rohmert-medien.de/fondsbrief 

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