Goldman Sachs: Die nächste Revolution im Fonds

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Bangladesh, Ägypten, Indonesien, Iran, Südkorea, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Philippinen, Türkei und Vietnam sind die Anwärter auf die nächste große Wachstumsstory. Was die BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China in den vergangenen Jahren an wirtschaftlicher Entwicklung vollzogen haben, soll dieser Ländergruppe erst noch bevorstehen.

Bereits vor fünf Jahren hat BRIC-Erfinder Jim O’Neill, Chefvolkswirt von Goldman Sachs, das Konzept der nächsten Wachstumsgeneration unter dem Begriff „Next Eleven“, kurz N-11, entwickelt. „Wir haben es hier mit einer Gruppe sehr unterschiedlicher Länder zu tun, deren gemeinsame Verbindung in ihren großen Bevölkerungen, überlegenem Wachstumspotenzial und einer starken Binnennachfrage liegt“, sagt O’Neill.

Bereits 2007 legten die Goldmänner ein Zertifikat auf, das über eine Reihe von Unternehmen aus den bis dato acht investierbaren Next-11-Ländern streut (WKN: GS1N11). 2008 legten sie noch drei Papiere auf spezielle Branchen nach. Unter anderem die Deutsche Börse, Deutsche Bank und DWS-Go legten entsprechende Papiere auf.

Mit dem Goldman Sachs N-11 Equity Portfolio (ISIN:LU  038 534 408 9) geht jetzt der erste Aktienfonds an den Start. Gemanagt wird das Portfolio vom Aktienteam, heißt es von Goldman Sachs. 140 Investment-Spezialisten arbeiten für dieses Team weltweit an zehn Standorten, sieben davon direkt in den Schwellenländern.

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