Große Unterschiede

So viel kostet Private Banking

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Schweizer Banken verlangen unterschiedlich hohe Gebühren von ihren Kunden. Credit Suisse, UBS, Zürcher Kantonalbank – alle Institute habe ihr System. Die Private-Banking-Studie des Finanzvergleichers moneyland.ch hat die Unterschiede jetzt deutlich gemacht. Demnach müssen Anleger, die eine Summe von rund 238.000 Euro mit einem hohen Aktien-Anteil (80 bis 100 Prozent) von der Migros Bank verwalten lassen, jährlich rund 2.900 Euro Gebühren zahlen. Zum Vergleich: Bei der UBS kostet dieselbe Leistung mal eben 4.700 Euro.

Noch drastischer werden die Gebühren-Unterschiede für vorsichtige Anleger. Für die, die überhaupt nicht in Aktien investieren. Bei einer Anlagesumme von etwa 951.000 Euro zahlen die Kunden der Migros Bank für diese Vermögensverwaltungs-Leistung gerade mal 3.300 Euro. Die Kunden der Credit Suisse müssen fast das Vierfache davon (12.800 Euro) auf den Tisch legen.

Die Auflistung zeigt die Kosten verschiedener Schweizer Institute jeweils für drei Anlagesummen mit jeweils drei unterschiedlichen Strategien. Neben den Vermögensverwaltungsmandaten hat die Studie auch Beratungsmandate verschiedener Schweizer Banken verglichen.

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