Instantnudeln, Kühlschränke, Nobel-Weine: Wie Anleger von Chinas Kaufrausch profitieren können
Innerhalb von 30 Jahren ist China zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aufgestiegen. Experten rechnen damit, dass das Land im Jahr 2030 auch noch die USA überholen wird. Und dass, obwohl die Sparmaßnahmen in den Industrienationen im Zuge der Verschuldungskrise deren Nachfrage nach chinesischen Waren durchaus dämpfen könnte – und die Exportwirtschaft gilt traditionell das Haupt-Standbein der chinesischen Wirtschaft. Video: China kennen und verstehen - Fondsmanager Raymond Ma über die China-Konsum-Investmentstory
Die Grafik zeigt, wieviele Menschen der chinesischen Stadtbevölkerung sich die einzelnen Produktkategorien leisten könnten. Quelle: Fidelity Grafik vergrößern.

Die neue Mittelschicht, die dadurch entsteht, kauft alles von Instantnudeln über Komfort-Güter wie Handys, Fernseher und Autos bis hin zu Luxusgütern wie Diamanten. In chinesischen Supermärkten gibt es riesige Gänge mit Regalen, in denen von oben bis unten nur Instantnudeln zu finden sind.
Nudeln in allen Geschmacksrichtungen und allen Verpackungen. So kaufen zum Beispiel wohlhabender gewordenen Fabrikarbeiter heute ihr Essen nun fertig abgepackt und nicht mehr nur Reis und Gemüse. 2010 lag der Absatz an Tütensuppen bei 46 Milliarden Stück, 2020 sollen es 109 Milliarden sein.
Seite 2: Wie die chinesische Regierung den Binnenkonsum fördern möchte
Meistgelesen
Top-News
