Investitionssicherheit bei Immobilien sieht Savills unter anderem in etablierten und liquiden Märkten wie Berlin. Foto: Getty Images

Investitionssicherheit bei Immobilien sieht Savills unter anderem in etablierten und liquiden Märkten wie Berlin. Foto: Getty Images

Investmentmarktbericht

ABBA-Strategien? Ja, aber lieber AB statt BA

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Die Risikoaversion an den Immobilienmärkten ist nach wie vor sehr hoch. Vor allem die großen internationalen Staats- und Pensionsfonds sowie Versicherungen suchen Sicherheit. „Die finden sie am deutschen Immobilienmarkt und hier vor allem in etablierten und liquiden Märkten wie Berlin und Frankfurt. B- und C-Städte kommen für diese Investoren in der Regel schon deshalb nicht in Betracht, weil es im großvolumigen Bereich nur wenig Angebot gibt", so Marcus Lemli, Vorsitzender der Geschäftsführung von Savills in Deutschland und Leiter Investment Europa. Der monatliche Investmentmarktbericht („Investment Market monthly“) von Savills über Optionen und Potentiale von A- und B-Lagen:
  • Der deutsche Investmentmarkt ist nach wie vor durch einen massiven Nachfrageüberhang gekennzeichnet, der im Core- Segment am stärksten ausgeprägt ist. Bei Verkaufsprozessen von Top-Objekten gibt es also stets zahlreiche Bieter, die nicht zum Zug kommen und ihr Geld daher nicht am Markt unterbringen können.
  • Die zunehmende Verbreitung von ABBA-Strategien, das heißt Investitionen in den B-Lagen der A-Städte oder in den A-Lagen von B-Städten, führt zwangsläufig auch hier zu einem stärkeren Nachfrageüberhang und mithin sinkenden Anfangsrenditen. Mehr noch: In allen Fällen wurden neue Tiefststände erreicht.
  • Investoren scheinen jedoch in Bezug auf die beiden Optionen B-Stadt/A-Lage oder A-Stadt/B-Lage eine klare Präferenz für Letztgenannte zu haben, wie ein Blick auf den Verlauf der Risikoprämien zeigt.
„Insbesondere für langfristig orientierte Investoren, die nicht im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich agieren, bleiben die A-Lagen der B-Städte wegen der vergleichsweise hohen Anfangsrenditen eine gute Wahl. Die fundamentalen Rahmenbedingungen sind in vielen B-Städten nicht schlechter als in den A-Städten und die geringere Marktliquidität ist für Investoren mit sehr langem Anlagehorizont kein Nachteil", so Matthias Pink, Leiter der Forschungsabteilung Savills Deutschland.

Den vollständigen Bericht erhalten Sie hier als pdf.

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