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Klimaschutz: China macht Ernst

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China will auf keinen Fall von der Werkbank zur Müllhalde der Welt werden. Der Ausstoß von Treibhausgasen soll darum künftig weniger steigen als das Wirtschaftswachstum. Die Kohlendioxid-Emissionen im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt sollen sich fast halbieren. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, sei dies eine „freiwillige Maßnahme“, um einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel zu leisten.

Gleichwohl heiße es in einer Pressemitteilung des Staatsrats in Peking, die Vorgaben für die Senkung der Emissionen seien „ein verbindliches Ziel“, das in der mittel- bis langfristigen Sozial- und Wirtschaftspolitik Chinas berücksichtigt werde.

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China will den Anteil an erneuerbaren und nuklearen Energien am Gesamtkonsum der Primärenergie massiv ausbauen, um den Anteil fossiler Energien bis 2020 auf 15 Prozent zu senken. Das Land der Mitte will unter anderem Bäume pflanzen und die Waldfläche im Vergleich zu 2005 um 40 Millionen Hektar ausbauen.

Der grüne Bewusstseinswandel in den Emerging Markets, allen voran in China, bietet enorme Investmentchancen. Das erkennen auch immer mehr Fondsmanager. Die Zahl der Asset Manager in den Schwellenländern, die nachhaltige Kriterien berücksichtigen, ist in den vergangenen fünf Jahren deutlich gestiegen.

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