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Mehr Investmentprodukte mit höheren Gebühren Trump-Sieg ist gut für Vermögensverwalter

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Aktienerholung

Trotzdem haben die Aussichten auf höhere US-Zinsen dazu beigetragen, dass Schweizer Finanz-Aktien ihre Verluste 2016 teils aufholen konnten. UBS legte zwischen der US-Wahl und Ende Dezember rund 15 Prozent zu, womit sich der Verlust im gesamten letzten Jahr noch auf 18 Prozent beläuft. Julius Bär stieg um zwölf Prozent, womit ein Jahresverlust von sieben Prozent bleibt.

EFG International AG, eine Züricher Firma mit Fokus auf grenzüberschreitendem Private Banking, hat sich ebenfalls zum Jahresende erholt. Die Aktie stieg nach der Wahl bis Ende Dezember um 23 Prozent, verlor 2016 jedoch 42 Prozent, weil die Investoren die Übernahme des Schweizer Konkurrenten BSI SA zu verdauen hatten.

Für Manish Singh, Chief Investment Officer von Crossbridge Capital in London, läutet 2017 das Ende der sich verschlechternden Marktbedingungen für Finanzfirmen ein, und er sieht einen Hoffnungsschimmer für diejenigen, die Gebühreneinnahmen mit reichen Kunden generieren können.

“Eine Belebung der Wirtschaftsaktivität bedeutet, dass die Assetpreise steigen werden; die Reichen werden sich reicher fühlen, und die Margen der Manager werden sich verbessern", so Singh. "Stärkerer Risikoappetit, mehr Handelsaktivität, mehr Kreditvergabe. Dass muss sich positiv auswirken."

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