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Pictet-Water Fracking: Jeder Tropfen zählt

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Ein Segen für die Wasserbranche

Trotz alledem werden die Anreize zur Wasserreinhaltung in all seinen Formen für die Schieferbranche zunehmen. Die Entsorgung des kontaminierten Wassers ist keine tragbare Option mehr – weder aus wirtschaftlicher noch aus aufsichtsbehördlicher Sicht. Die technischen Hürden für die Anwendung von Wasserrecycling können zudem abgebaut werden, insbesondere, wenn die Förderanlagenbetreiber transparenter in Bezug auf ihre Produktionsverfahren werden.

Dies könnte Unternehmen, die im Bereich Wasserreinhaltung und -aufbereitung tätig sind, langfristig zugutekommen. Schätzungen zufolge dürften die Einnahmen aus Aufbereitung und Recycling von Fracking-Abwasser in den USA in den nächsten 10 Jahren um 30 Prozent pro Jahr wachsen. Der Löwenanteil davon dürfte an Firmen gehen, die Technologien in den Bereichen Filtration, chemische Fällung und Entsalzung entwickeln.

Auch Unternehmen, die auf die Analyse und das Management von Wasserdaten spezialisiert sind, dürften einen großen Anteil abbekommen. „Nach dem Beispiel anderer Industrien stellt Wasser auch für die Schieferöl- und Schiefergasbranche inzwischen ein Ressourcenmanagementproblem und kein Entsorgungsproblem mehr dar. Hier hat eine große Veränderung stattgefunden“, erklärt ein Beiratsmitglied. Wasser ist eine lebenswichtige Ressource. Und eine Anlagechance.

Im Pictet-Water Fonds sind beispielsweise Unternehmen aus den Bereichen Abwasserrecycling und –aufbereitung stark vertreten. Fondsmanager Arnaud Bisshop investiert zudem in zahlreiche andere Bereiche der Wasserindustrie, darunter Sanitärtechnik, Wassersicherheit, Biofeststoff-Management und Hochwasserschutz.

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