Screenshot der Private-Banking-Website von UBS

Screenshot der Private-Banking-Website von UBS

Studie: UBS hat die beste Private-Banking-Website

Die IT-Verantwortlichen deutscher Privatbanken scheinen aus ihren Fehlern nichts gelernt zu haben. Bereits vor zwei Jahren schnitten die Private-Banking-Websites der Finanzinstitute bei einer Studie von My Private Banking Research miserabel ab. Bei ihrer jüngsten Erhebung stellten die Forscher keine Verbesserung gegenüber dem letzten Ergebnis fest.

Nur ein Drittel der 40 untersuchten Private-Banking-Websites überzeugte mit einer nutzerfreundlichen Navigation. Dabei bemängelten die Forscher vor allem die Suchfunktion. Hier erzielten 60 Prozent der Websites nicht einmal die Hälfte aller möglichen Punkte.

Bei vielen Webseiten fehlen zudem einige für Anleger sehr wichtige Informationen. Nur ein Drittel der untersuchten Internetseiten enthielt Angaben zu Bankgebühren und Kosten. Daten zu den Renditen von Vermögensverwaltungsportfolios fanden die Forscher nur bei 10 Prozent der untersuchten Seiten. Die Hälfte der Banken informiert zudem nicht über die Höhe des verwalteten Vermögens und die Mindestanlagesumme.

Lediglich bei Online-Angeboten und -Funktionen zur Kontaktaufnahme konnten fast alle untersuchten Websites punkten.

Erfreuliche Ausnahmen waren die Schweizer UBS, sowie Merrill Lynch, Deutsche Bank und Credit Suisse, die zwischen 84 und 82 von insgesamt 100 möglichen Punkten erzielten. Bei der UBS, die als Siegerin aus dem Website-Ranking hervorging, loben die Forscher vor allem die ausgezeichnete Struktur und Menüführung sowie das große Angebot von interaktiven Instrumenten. Darüber hinaus hat die Bank soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter vorbildlich in ihren Online-Auftritt integriert.

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