Studie: Weniger neue Goldfunde

In den Jahren 2011 und 2012 entdeckten Goldsucher neue Lagerstätten mit insgesamt 225 Millionen Unzen (1 Unze = 31,1 Gramm) Gold. Damit sind die Neufunde erneut zurückgegangen, meldet der Branchendienstleister Intierra RMG in einer Studie.

In den Jahren 2007 und 2008 stießen Unternehmen noch auf insgesamt mehr als 390 Millionen Unzen Gold. Das sind mehr als 12.100 Tonnen. 2009 und 2010 waren es schon lediglich knapp über 250 Millionen Unzen – 7.800 Tonnen. Die besten Jahre in der jüngeren Geschichte gab es übrigens 2003 und 2004 mit über 400 Millionen Unzen neu entdeckten Goldes.

Auch die Qualität der Goldadern hat nachgelassen. So steckten in den vergangenen zwei Jahren in einer Tonne Gestein im Durchschnitt 1,17 Gramm Gold. 2007 und 2008 waren es noch 2,65 Gramm. Selbst im schwachen Entdeckerjahr zogen Goldschürfer aus einer Tonne umgewühlter Erde immerhin 1,65 Gramm Gold.

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