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Templeton Emerging Markets Fund Von der Rohstoff- zur IT-Story

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Positionen aus Brasilien und Thailand stützten die Performance

Neben den IT-Werten hat insbesondere die Titelauswahl in Brasilien und Thailand die Performance des Fonds in diesem Jahr angetrieben. Investoren bewerten den Führungswechsel in der brasilianischen Regierung als günstig für die Finanzen und das Wachstum des Landes. Brasilianische Banken, wie die Portfoliopositionen Banco Bradesco und Itau Unibanco erholten sich von der extremen Unterbewertung Ende 2015 und Anfang 2016. „Diese Banken haben eine Reihe organisatorischer Maßnahmen umgesetzt, um sich in dem rauen wirtschaftlichen Umfeld zurechtzufinden“, sagt Mobius.

In Thailand wirken nach Ansicht des Fondsmanagers die anhaltenden staatlichen Konjunkturanreize in Form von Infrastrukturinvestitionen und Einkommensbeihilfen für die Landbevölkerung positiv. „Zwar hat der Tod des Königs Mitte Oktober eine gewisse Marktvolatilität ausgelöst, die strukturellen Faktoren hinter unseren Positionen erscheinen uns aber nach wie vor attraktiv“, meint Mobius. Dazu zählen beispielsweise die Siam Commercial Bank und die Kasikombank.

Die Templeton Emerging Markets Group ist weiterhin von den langfristigen Argumenten überzeugt, die für Anlagen in Schwellenländern sprechen. Die Wachstumsraten dürften höher bleiben als in den Industrieländern. „Auch wenn die Schwellenländer nach wie vor sehr empfindlich auf die makroökonomischen Indikatoren und die globale Geldpolitik reagieren und die Volatilität noch eine Weile anhalten dürfte, scheinen sich die Aktienmärkte mit dem zurückkehrenden Vertrauen der Anleger allmählich wieder zu beruhigen“, meint Stephen Dover, Chefstratege des Teams. Darüber hinaus seien viele Anleger immer noch stark unterdurchschnittlich in den Schwellenländern investiert, was für weiteres Aufwärtspotenzial sorgen sollte.

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