Tops & Flops: Hohe Verluste mit asiatischen Solar- und Windaktien

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Für Christopher Rathke ist es eine „Finanzkomödie“, über die er lachen würde, wäre er nicht unmittelbar selbst und vor allem so schmerzhaft betroffen.

Der in Singapur ansässige Berater des LSF Asian Solar & Wind nimmt in seinem aktuellen Monatsbericht ausführlich Stellung zu den drastischen Kursverlusten, die chinesische Solaraktien wie Trina Solar, Yingli Green oder Suntech seit März hinnehmen mussten.

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Hauptverantwortlich dafür seien Hedgefonds, die massiv gegen die als ADRs in den USA gehandelten Papiere der genannten Unternehmen wetteten.

Eine Gegenbewegung, so Rathkes feste Überzeugung, stehe unmittelbar bevor und sollte seinen vor allem von Schweizer Anlegern gehaltenen Fonds (aktuelles Volumen: 22 Millionen Euro) schnell wieder in ruhigere Fahrwasser bringen. Nötig wäre es, denn der Verlust seit dem Ende Februar markierten Jahreshoch beträgt knapp 65 Prozent.

Schlechter – sowohl seit Jahresbeginn als auch seit dem eigenen Februar-Top – steht derzeit nur der Lyxor MSCI Greece da. Der noch immer zu knapp 45 Prozent aus Finanzdienstleistern bestehende Indexfonds legte allerdings am Tag nach den Gipfelbeschlüssen von Brüssel fast 9 Prozent zu.

Gut möglich deshalb, dass sich beide Fonds in den kommenden Wochen auch in der Gegenrichtung zumindest zeitweise ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern.

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