Übernahmeversuch durch AWD? MLP verdächtigt Maschmeyer

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Auch wenn Maschmeyer selbst zu diesem Zeitpunkt gar nicht so viele MLP-Aktien besessen haben sollte: Sollte dem Aktienkauf tatsächlich eine Absprache mit der Bank zugrunde gelegen haben, wären die Aktien ebenfalls Maschmeyer zuzurechnen - und er müsste die Dividenden trotzdem zurückzahlen. 

"Wenn ich mich jetzt auf etwas einlasse, dann killt der Herr Maschmeyer mich"

Im Spätjahr 2008 besaß Maschmeyer immerhin 26,74 Prozent der MLP-Aktien, die er an Swiss Life für gut 300 Millionen Euro verkauft habe, berichtet die NRZ. 

Die Entscheidung in der Auskunftsklage soll am 30. Dezember fallen. Das Gericht empfiehlt allerdings eine gütliche Einigung. Ob Maschmeyer sich darauf einlassen wird, ist derzeit noch unklar. "Wenn ich mich jetzt auf etwas einlasse, dann killt der Herr Maschmeyer mich," zitiert die RNZ Maschmeyers Anwalt. 

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