Junge Deutsche legen immer mehr Wert auf Ersparnisse. Foto: Fotolia

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Umfrage: Junge Menschen werden sparsamer

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Zum internationalen Tag der Jugend befragte die Deutsche Bank 1.000 Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufstätige zwischen 14 und 25 Jahren zum Thema Sparen. Das Ergebnis: Seit 2010 ist die Sparsumme um 14 Prozent angestiegen. Von den 503 Euro, die junge Erwachsene monatlich zur Verfügung haben, legen sie rund 112 Euro zurück. Zum Vergleich: Im vorigen Jahr waren es nur 98 Euro. Insgesamt beträgt die Sparquote der jungen Menschen 22 Prozent und schlägt damit die aller privaten Haushalte um fast die Hälfte. Zwischen den Geschlechtern gibt es jedoch Unterschiede. Während junge Männer  im Durchschnitt 137 Euro pro Monat zur Seite legen, sparen junge Frauen nur 86 Euro. Das liegt aber auch an den unterschiedlichen Einkommensverhältnissen. Im Schnitt stehen jungen Männern 75 Euro monatlich mehr zur Verfügung als den weiblichen Umfrageteilnehmern. Zudem belegt die Umfrage, dass über die Hälfte der jungen Leute für ein konkretes Ziel wie zum Beispiel den Führerschein oder eine Reise sparen. 29 Prozent der Befragten legen Geld für ihre berufliche Ausbildung zurück. Im letzten Jahr lag der Anteil noch bei 33 Prozent. An Rücklagen für die Altersvorsorge sind im Gegensatz zu 26 Prozent im Vorjahr nur noch 19 Prozent interessiert. In Sachen Sparmaßnahmen entscheiden sich die meisten jungen Leute für eine mehrgleisige Taktik. Ein Großteil der Befragten legt sein Geld in Form von Spareinlagen, also Sparbuch, Sparcard und Sparplan an. 40 Prozent nutzen ein Tagesgeldkonto. Bei jedem Vierten fällt die Entscheidung auf einen Bausparvertrag, bei 12 Prozent auf die Riester-Rente. Aktien und Fonds gehören für 11 Prozent dazu, Lebensversicherungen sind mit 7 Prozent vertreten.

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