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Union Investment: Private Altersvorsorge weiterhin am wichtigsten

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Dies geht aus der aktuellen Umfrage unter 500 deutschen Anlegern hervor, die im Auftrag von Union Investment vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführt wurde. 79 Prozent der Befragten geben an, ihr monatliches Sparaufkommen seit Ausbruch der Krise konstant zu halten. 7 Prozent sparen mehr und 14 Prozent weniger als vorher. Während die Bedeutung vorsorgeorientierter Sparziele wie private Altersvorsorge (80 Prozent), Rücklagen für Notfälle (78 Prozent) oder Sparen für Kinder und Familie (61 Prozent) in den letzten acht Jahren relativ konstant geblieben ist, fiel das kapitalmarktorientierte Sparen, wie etwa die kurzfristige Mitnahme von Gewinnen (34 Prozent gegenüber 41 Prozent im ersten Quartal 2001) oder die mittelfristige Nutzung der Kapitalmarktchancen (16 Prozent gegenüber 30 Prozent im ersten Quartal 2001) in der Gunst der Anleger zurück. Die bekannteste Form der Altersvorsorge ist nach wie vor die Riester-Rente, mit Abstand gefolgt von der Rürup-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge. Obwohl fast alle Befragte berechtigt sind, staatliche Förderung zu bekommen, liegt der Anteil der Riester-Sparer nach wie vor bei 40 Prozent. Als Grund geben die meisten (48 Prozent gegenüber 54 Prozent im Vorquartal) die Präferenz einer anderen Altersvorsorge an. Der Anteil der Befragten, die über zu wenig verfügbares Geld für die staatliche Altersvorsorge klagen, ist im Vergleich zum Vorjahr um 3 Prozentpunkte auf 16 Prozent gestiegen. 11 Prozent halten die Riester-Rente für nicht notwendig. Im vierten Quartal 2008 waren es lediglich 7 Prozent.

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