US-Fondsmanager setzen auf Social Media
Ein deutlicher Wandel, vergleicht man diese Zahlen mit denen des Vorjahres: 2010 begriffen sich noch 63 Prozent der US-Fondsmanager in einer Ausprobierphase und lediglich 13 Prozent bekannten sich zu Social Media als wichtigem Faktor in ihrer Marketingstrategie.
Die meisten (56 Prozent) bevorzugen dabei Twitter. Je 38 Prozent nutzen Facbook und LinkedIn. 25 Prozent unterhalten einen Blog, 19 Prozent nutzen Youtube. Twitter ist attraktiv, weil es so einfach und schnell in der Handhabung ist, behauptet die Cerulli-Studie. Fondsmanager geben den maximal 140-Zeichen umfassenden Meldungen den Vorzug vor komplizierteren und aufwändigeren Diensten.
Schaut man genauer hin, stellt sich indes heraus, dass viele Fondsmanager Social Media anwenden, weil diese innerhalb kürzester Zeit enorme Verbreitung gefunden haben und sie nicht abseits stehen wollen. Ganz überzeugt von den neuen Kommunikationsdiensten scheinen sie jedoch nicht zu sein: Als größte von vier Nutzer-Typen hat Cerulli die „Guarded Adopters“ ausgemacht.
Diese wenden Social Media Tools an, haben aber das Kommunikationskonzept noch nicht komplett verinnerlicht. Sie fürchten, dass der Nutzen der Social Media die nötigen Ressourcen und möglichen Risiken nicht rechtfertigt. Als Risiken werden in erster Linie Probleme mit der Compliance und mögliche Reputationsschäden genannt.
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