Verkaufsstart der Memoiren: Maschmeyer ganz privat
„Liebe ist keine Frage des Kontostands", erklärte Maschmeyer gegenüber „Bild“. Natürlich wäre man sich nicht so einfach begegnet, wenn er kein erfolgreicher Millionär wäre. „Es sei denn, ich hätte mich als Kellner oder Kameramann in ihre Nähe geschmuggelt“. Doch wichtiger als Geld seien für Maschmeyer „die Gemeinsamkeiten wie Humor, das Schätzen guter und offener Gespräche, ein ähnlicher Geschmack, das Wohlfühlen mit Freunden und gleiche Interessen“.
In Bezug auf Freundschaften gab sich Maschmeyer hingegen deutlich zurückhaltender. Er wolle sich nicht öffentlich äußern, sagte er zu „Bild“. Denn die Diskussion über das Verhältnis zwischen Politikern und Vertretern der Wirtschaft habe sich inzwischen von der Realität gelöst. Es herrsche große Verunsicherung darüber, was geht und was nicht. Neulich soll ein befreundeter Ministerpräsident Maschmeyer angeboten haben, sein Mineralwasser zu den Besuchen bei dem AWD-Gründer selbst mitzubringen.
Dem zurückgetretenen Bundespräsidenten, dem unter anderem auch die Nähe zu Maschmeyer zum Verhängnis wurde, hält Maschmeyer weiterhin die Treue. „Freundschaften bewähren sich besonders in schwierigen Zeiten“, sagte er zu „Bild“.
