Zockender Anlageberater: US-Star Nicolas Cage vor der Pleite

Der 45-jährige Schauspieler hat seinen ehemaligen Anlageberater Samuel J. Levin in einer Klage vor einem Bezirksgericht in Los Angeles beschuldigt, ihn zu einer Reihe riskanter Immobiliengeschäfte verleitet zu haben, die zu katastrophalen Verlusten geführt hätten.

Unter anderem soll Levin für einen offenen Steuerbescheid über sechs Millionen Dollar gerade stehen. Erst nachdem der Schauspieler seinen langjährigen Manager Anfang des Jahres gefeuert habe, sei ihm das Ausmaß des finanziellen Schadens bewusst geworden. Insgesamt klagt Cage auf Wiedergutmachung in Höhe von 20 Millionen Dollar (14,5 Millionen Euro). Die Aussichten seiner Klage sind ungewiss.

Bereits im April hatte Cage erklärt, sein Schloss im bayerischen Neidelstein wegen Geldsorgen zu verkaufen, ohne es jemals selbst bewohnt zu haben. „Aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage konnte ich es leider nicht mehr halten“, sagte Cage der Illustrierten „Bunte“.

Die britische „Daily Mail“ berichtet, auch sein Anwesen in der britischen Grafschaft Somerset, stehe zum Verkauf. Seit Baubeginn vor zwei Jahren soll der Oscarpreisträger über fünf Millionen Euro in die Nachbildung des gotischen Schlosses gesteckt haben. Das bisher abgegebene Angebot liege allerdings weit darunter.

Derzeit dreht Cage einen Film nach den anderen, in 2009 hat er bereits 5 Produktionen abgedreht, darunter „Ghost Rider 2“, die Fortsetzung seines Erfolges von 2007. Bei seiner aktuellen Finanzlage dürfen sich die Fans des US-Schauspielers in den nächsten Jahren wohl noch auf viele Filme mit Cage freuen.

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