Aktualisiert am 20.08.2015 - 13:48 UhrLesedauer: 3 Minuten

16.000 Euro in zwei Meter Tiefe 16-Jährige Urlauberin findet Goldbarren im Königssee

Man könnte meinen, hiesige Gewässer seien für Schatztaucher uninteressant, weil alles längst abgegrast ist. Trotzdem hat eine 16-jährige Urlauberin aus Essen am vergangenen Freitag im bayerischen Königssee einen Goldbarren gefunden und ihn der Polizei übergeben. Darüber berichtete der „Berchtesgadener Anzeiger“.

Der 500 Gramm schwere Barren im Wert von etwa 16.000 Euro habe in einem Bereich gelegen, wo man noch ohne Weiteres habe stehen können. Er sei nicht abgedeckt gewesen. Die üblicherweise in Goldbarren eingravierte Identifikationsnummer sei vermutlich absichtlich unkenntlich gemacht worden. Woher das Gold stammt und wie es in den See gelangte, ist unklar.
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Am Dienstag sei das Gebiet um den Fundort von Polizeitauchern weiter abgesucht worden. Es seien dabei keine weiteren Goldbarren oder andere Wertgegenstände gefunden worden, schreibt das „Handelsblatt. Mögliche Hobbytaucher, die auf eigene Faust Erkundungen anstellen möchten, müssen beachten: Tauchen mit Gerät ist im See per Verordnung verboten.

Derzeit ermittelt die Polizei, kriminaltechnische Untersuchungen sind anberaumt worden. Wenn sich kein Eigentümer finde und der Barren nicht aus einer Straftat stammt, bekommt die ehrliche Finderin den wertvollen Fund in einem halben Jahr ausgehändigt und darf ihn behalten.

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