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8 Vermögensverwalter antworten Wann aktiv und wann passiv investieren?

 | © KSW Vermögensverwaltung

Wolfgang Köbler ist Vorstand bei der KSW Vermögensverwaltung aus Nürnberg. © KSW Vermögensverwaltung

Wolfgang Köbler, KSW Vermögensverwaltung:

„Wir setzen in der Vermögensverwaltung grundsätzlich bei jedem Mandat ETFs der unterschiedlichsten Teilmärkte ein. Aktive Fonds bevorzugen wir in Themenbereichen, sowie Emerging- und Frontier Markets. Insbesondere in den Schwellenländern ziehen wir aktive Fonds vor, da es unterschiedliche Handelszulassungen und andere interessantere Zusammensetzungen als passiv gewichtete ETF-Indexabbildungen gibt. Bei manchen Indizes sind passive Investitionen aufgrund der Zusammensetzung des Index nicht förderlich. Beispiel wäre der russische Index oder vietnamesische Index.

Stärken aktiver Fonds

Neben besonderen Markttrends oder Emerging Market Abbildungen, setzen wir insbesondere im Multi Asset Bereich Vorteile aktive Manager ein, wir sehen hier gerade in schwachen Marktphasen eine niedrigere Volatilität als bei Depots die statisch über ETFs allokiert werden.

Diese ETFs meiden

Aus gemachten Erfahrungen während des Höhepunktes der Finanzkrise Anfang 2009 raten wir allen Privatanlegern, möglichst in replizierte ETFs zu investieren. Bei einzelnen Marktsegmenten raten wir ebenfalls von Investitionen ab, weil die nur unzureichend abgebildet werden können. Diese gilt u.a. für:

  • Rohstoffindizes (z.B. der RICI Index, wegen Rollverlusten),
  • Anleiheindizes mit Inflationsausgleich (klingt gut, die Berechnung dafür ist aber sehr komplex und für den Privatanleger in vielen Fällen nicht nachvollziehbar)
  • Verschiedene Emerging-Market-Indizes – erstens sind die Kosten annähernd gleich, wie bei aktiven Fonds, zweitens ist die Gewichtung innerhalb der Indizes zu unausgewogen und drittens sind es fast immer synthetische Konstruktionen.“

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