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AfW beschwert sich Kein Vertreter eines Maklerversicherers im GDV-Präsidium

AfW-Vorstände Frank Rottenbacher, Norman Wirth und Matthias Wiegel (v. li.)
AfW-Vorstände Frank Rottenbacher, Norman Wirth und Matthias Wiegel (v. li.): Beim AfW sieht man die Interessen der eigenen Mitglieder im GDV schlecht vertreten. | Foto: AfW

Bei der jüngsten Wahl seines Präsidiums habe der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erneut keinen Vertreter eines Maklerversicherers berücksichtigt, beschwert sich der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW. „Die Mitgliedsunternehmen des GDV hätten die Chance gehabt, mit der Wahl des Repräsentanten eines Maklerversicherers ein Zeichen der Wertschätzung für den Vertriebsweg über unabhängige Versicherungsvermittler und damit eben auch explizit für Versicherungsmakler zu setzen“, sagt Norman Wirth, Geschäftsführender Vorstand des AfW. „Als mitgliederstärkster Versicherungsmaklerverband bedauern wir dieses Ergebnis sehr.“

Der AfW vertritt die Interessen freier Finanzdienstleister, Versicherungsmakler und Immobiliardarlehensvermittler. Maklerversicherer wiederum sind Versicherungsunternehmen, die ausschließlich oder mehrheitlich mit Versicherungsmaklern und zum Teil mit Mehrfachagenten – also Vertretern unterschiedlicher Gesellschaften – zusammenarbeiten.  

Als Kandidat der reinen Maklerversicherer hatte sich Dietmar Bläsing zur Wahl gestellt. Bläsing ist Vorstandssprecher der Volkswohl Bund Lebensversicherung.

Nach der Wahl ins GDV-Präsidium neu eingezogen sind Claudia Andersch (Vorstand bei der R+V Versicherung), Wolfgang Breuer (Vorstandschef der Westfälischen Provinzial Versicherung), Christoph Jurecka (Vorstand der Münchener Rück), Monika Köstlin (Geschäftsführende Vorständin beim Verband der Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit Kieler Rück) und Edgar Puls (Vorstandschef von HDI Global).

Der ehemalige HUK-Coburg-Vorstandssprecher Wolfgang Weiler wurde für zwei weitere Jahre in seinem Amt als GDV-Präsident bestätigt. Zudem tritt Jörg Asmussen als neuer Hauptgeschäftsführer die Nachfolge von Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth an.

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